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Das Zuricher Ressourenmodell ZRM



Sie wollen eine Entscheidung treffen, haben vielleicht schon Plus-Minus-Listen gefertigt,

alles mehrfach durchdacht ... und können sich dennoch nicht entscheiden?

Die Frage nach der richtigen Entscheidung kommt vor allem dann auf, wenn wir merken, dass unser Bauchgefühl nicht zu unserer Verstandesmeinung passt. Z.B.: „Ich möchte gern ein Jahr mit dem Motorrad durch die Lande streifen, aber was wird dann aus meinem Job und meiner Familie?“


Das liegt an unseren beiden Bewertungssystemen, die uns bei Entscheidungen maßgebend beeinflussen. Da ist zum einen unser Verstand, der in der Lage ist, Argumente in Sprache zu formulieren, diese gegeneinander abzuwägen, Plus-Minus-Listen anzufertigen und dann eine Bewertung richtig/falsch vorzunehmen. Das Problem hierbei: unser Verstand arbeitet laaaangsam. Und - er ist nicht allein. Denn da gibt es noch unser mächtiges sog. Erfahrungsgedächtnis, das gemein als „Bauchgefühl“ bezeichnet wird. Dieses beginnt schon ab der 5. Embryonalwoche sich zu entwickeln. Es arbeitet einzig nach der Prämisse: gefällt mir / gefällt mir nicht. Es agiert blitzschnell, innerhalb von 200 Millisekunden. Unser „Bauchgefühl“ arbeitet allerdings für uns unbewusst und kann nicht in Worte gefasst werden. Es zeigt sich nur durch Körperempfindungen, sog. somatische Marker. Also einem Kribbeln, einem Kloß im Hals, einem Druck in der Magengegend…


Denn die Frage, die Sie an einer Entscheidung hindert, lautet vielleicht: Wie entscheide ich mich „richtig“ oder auch oft gefragt – mit „Bauch“ oder „Hirn“?


Jeder von uns trifft tagtäglich Entscheidungen. Darunter sind unzählige kleine, wie – Was koche ich heute? Aber auch manche wichtige Lebensentscheidung ist zu treffen.


Während uns die Frage nach dem Essen nicht unbedingt in eine Krise stürzen wird, fragen sich viele von uns bei wichtigen Entscheidungen in einer wiederkehrenden Schleife - wie entscheide ich mich „richtig“? Das Dilemma besteht darin, dass man diese Frage ohnehin ja nur in der Rückschau beantworten könnte. War es richtig, diesen Partner zu heiraten? War es richtig, das Haus in Südfrankreich zu kaufen? Oder mein Kind auf Schule XY zu schicken? Weil wir aber nicht in die Zukunft schauen können, ist bei der Frage nach Entscheidungen eine mathematische Beurteilung nach richtig oder falsch fehl am Platz.


... Und da liegt das erste Problem. Jemand fragt Sie, ob Sie ihm nicht am Wochenende beim Umzug helfen können und dabei hatten Sie einen Wellnesstag geplant? Sofort meldet sich also Ihr Bauchgefühl mit einem mürrischen „Grmpff“. Blöderweise kann es nicht sprechen, und „Grmpff“ wäre da nicht die passende Antwort. Also übernimmt der Verstand, der entschieden hat, dass man Freunden hilft und dieser sagt ja. Zurück bleibt aber das Grmpff-Bauchgefühl. Wir sind unzufrieden. Je häufiger wir unser Bauchgefühl abwürgen, umso unzufriedener werden wir. Umgekehrt macht es natürlich auch wenig Sinn, nur noch den Bauch entscheiden zu lassen, alles hinzuschmeißen und eine Kokosnusshütte auf den Cayman Islands zu eröffnen.

Für unser Wohlbefinden wichtig ist es, die beiden Bewertungssysteme in Einklang zu bringen. Hierfür gibt es verschiedene simple Techniken. Wie zum Beispiel das von Maja Storch und Frank Krause entwickelte Zuricher Ressourenmodell, kurz ZRM, das ich in meiner Praxis anbiete und recht häufig anwende.


Mit diesem Wissen macht es natürlich auch Sinn, die Eingangsfrage umformulieren in „Welche Entscheidung wird mich zufrieden machen?“ Dann kommen wir einer hilfreichen Antwort schon näher. Nützlich kann dabei auch die sog. Katastrophenfrage sein. Was würde es für Dich bedeuten, wenn du jetzt auf dein Bauchgefühl hörst und sich hinterher die Entscheidung als katastrophal falsch herausstellt?



Wenn Sie also vor einer für Sie wichtigen Entscheidung stehen und nicht wissen, welche für sie die richtige ist, dann zögern Sie nicht, mich anzurufen, damit wir gemeinsam die für Sie stimmige Entscheidung finden können.


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